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Beethoven-Rundgang

Stele 12: Roisdorfer Brunnen/Bornheim

Familienausflüge zur Roisdorfer Quelle machten Beethoven schon früh mit Heilwasser bekannt.

Heilendes Wasser

Der Roisdorfer Brunnen 1850, links im Hintergrund das nahegelegene Schloss

Schon die Römer erfrischten sich aus Quellen des Roisdorfer Brunnens. Die „saure Quelle“ erhielt 1774 das Zertifikat als Heil- und Mineralquelle. Sie entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel in der Region.

Damals begann die Abfüllung des Brunnenwassers in Steinzeugflaschen aus dem Westerwald. Es entstand ein reger Handel in die Residenzstadt Bonn und nach Köln. Exporte gingen an den Niederrhein und nach Holland, von dort nach England und Übersee, aber auch nach Russland.

Die Familie Beethoven kannte die Quelle. Wenn Verwandte Bonn besuchten, fuhren sie mit dem Wagen dorthin. Dadurch lernte der junge Ludwig Heilwasser kennen und schätzen. Als sich in den Wiener Jahren sein Gesundheitszustand verschlechterte, fuhr er wiederholt zur Kur nach Heiligenstadt, nach Baden bei Wien oder in die böhmischen Bäder Teplitz, Karlsbad und Franzensbad.

Standort Stele 12: Roisdorfer Brunnen
(im Brunnenpark)

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Bildnachweise

  • Stadtarchiv Bornheim
  • Stadtarchiv Bornheim
  • Stadtarchiv Bornheim
  • Beethoven Jubiläums GmbH
  • Stadtarchiv Bornheim
  • Beethoven-Haus Bonn
  • Archiv des Landschaftsverbands Rheinland
  • Stadtarchiv Bonn
  • Stadtarchiv Rheinbach
  • Stadtmuseum Siegburg
  • Stadtarchiv Meckenheim

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