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Beethoven-Rundgang

Stele 22: Drachenfels

Beethoven, der sich schon früh von der Natur inspirieren ließ, erinnerte sich zeitlebens sehnsüchtig an den weiten Blick vom Drachenfels.

Sehnsuchtsziel

Blick von der Plattform des Drachenfels nach Bonn und auf die Rheinlandschaft, um 1820

Schon zu seiner Bonner Zeit ließ sich Beethoven von der Natur inspirieren. Er setzte mit einem Kahn ans rechte Rheinufer über, um dort „zu träumen und zu arbeiten.“  Der französische Komponist Hector Berlioz stellte 1845 fest: „In der Tat hatte Beethoven eine große Liebe für das Land; dieses Gefühl hat viel Einfluss auf seinen Stil gehabt.“

Es mache sich „manchmal auch in solchen Kompositionen von ihm bemerkbar, die keinerlei ländliche Tendenz haben“. In anderen Werken wie der später in Wien entstandenen „Pastoralsymphonie“ liegt der Bezug offen. Beethovens Handschrift befindet sich heute im Beethoven-Haus (Station 1).

Die weiten Ausblicke vom Drachenfels werden auch Beethoven berührt haben. In seiner Wiener Zeit erinnerte er sich oft an die Rheinlandschaften, „die ich so sehnlich wieder zu sehen wünsche, da ich sie schon in meiner Jugend verlassen habe“.

Standort Stele 22: Drachenfels

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Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Kreisarchiv des Rhein-Sieg-Kreises.
  • Kreisarchiv des Rhein-Sieg-Kreises.
  • Kreisarchiv des Rhein-Sieg-Kreises.
  • Beethoven Jubiläums GmbH
  • Kreisarchiv des Rhein-Sieg-Kreises
  • Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter
  • Stadtarchiv Bonn
  • Stadtarchiv Bornheim
  • Stadtarchiv Rheinbach
  • Richard Arzdorf
  • Hans Freiherr von Proff, Tutzing

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