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Beethoven-Rundgang

Stele 20: Kloster Heisterbach

Während einer Hungersnot in Beethovens Geburtsjahr 1770 versorgte die Abtei Heisterbach, die Beethoven als Wallfahrsort kannte, täglich Notleidende.

Klösterliches Leben

Die Abteikirche des Klosters Heisterbach, wie Beethoven sie noch gesehen haben könnte, Stahlstich von C. Collart, 1844

Bis in Beethovens Bonner Zeit 1770–1792 prägten die Heisterbacher Mönche nicht nur das Siebengebirge, sondern durch ihren Hof in Bonn und ihre Besitzungen im Bonner Umland die ganze Region. Die Abtei und die Kapelle auf dem Petersberg waren der Familie Beethoven sicher als Wallfahrtsort bekannt, zumal Beethoven als Organist auch mit dem kirchlichen Leben vertraut war.

Die Abtei blühte nach einem Reformversuch in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf. Zeugnis dafür sind unter anderem die barocken Neubauten der Wirtschaftsgebäude und des Pfortenhauses wie auch die 1723 errichtete Zehntscheune, die heute als Ausstellungsraum und Konzertsaal dient.

Im Geburtsjahr Beethovens 1770 versorgte die Abtei während einer Hungersnot täglich Notleidende mit Brot. Am Gründonnerstag 1771 sollen 10.000 Menschen vor den Klostertoren gestanden haben, wovon aber nur die Hälfte versorgt werden konnte.

Standort Stele 20: Kloster Heisterbach
(an der Zehntscheune)

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Bildnachweise

  • Virtuelles Brückenhofmuseum Königswinter
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  • Beethoven Jubiläums GmbH
  • Virtuelles Brückenhofmuseum Königswinter
  • Beethoven-Haus Bonn
  • Archiv des Landschaftsverbands Rheinland
  • Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter
  • Beethoven Haus Bonn, beethov@issay.com
  • Stadtmuseum Siegburg
  • Hans Freiherr von Proff, Tutzing

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