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Beethoven-Rundgang

Stele 21: Petersberg

Die Wallfahrtskapelle Sankt Peter ist Namensgeber des Berges, der für Beethoven ein regelmäßiges Ausflugsziel war.

Mit dem Kahn aus Bonn

Die Kapelle St. Peter, Namensgeberin des Petersberges, auf einer Lithografie, um 1860.

Siebengebirge und Petersberg waren für Beethoven regelmäßige Ausflugsziele. Davon berichtet 1845 der französische Komponist Hector Berlioz. Als er das erste Bonner Beethovenfest zur Enthüllung des Denkmals auf dem Münsterplatz (Station 8) besuchte, bezog Berlioz Quartier in Königswinter. Dort habe er mehrere alte Menschen getroffen, die behaupteten, „Beethoven in seiner Jugend gekannt zu haben“. Er sei „oft in einem Kahne“ herübergekommen, um „zu träumen und zu arbeiten“.

Vor dem Bau des großen Hotels 1892 erreichte man den Gipfel des Petersbergs nur von Königswinter und Dollendorf aus auf einem der vier steilen Prozessionswege. Die 1763 auf Wunsch des Abts vom nahen Kloster Heisterbach (Station 20) errichtete Barockkapelle

St. Peter lud zum andachtsvollen Verweilen ein. Der weite Ausblick über die Rheinebene wird Wallfahrer wie Wanderer – und sicher auch Beethoven – fasziniert haben.

Standort Stele 21: Petersberg
(oberhalb Biergarten Gästehaus Petersberg)

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Bildnachweise

  • Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter.
  • Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter.
  • Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter.
  • Beethoven Jubiläums GmbH
  • Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter
  • Virtuelles Brückenhofmuseum Königswinter
  • Kreisarchiv des Rhein-Sieg-Kreises
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Beethoven Haus Bonn, beethov@issay.com
  • Archiv des Landschaftsverbands Rheinland
  • Stadtarchiv Bonn

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