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Beethoven-Rundgang

Stele 13: Alfter

Als Klavierlehrer des Hofadels spielte Beethoven häufig in den Schlössern der Umgebung.

Macht und Musik

Schloss Alfter mit dem angrenzenden Kloster St. Anna der Augustinerinnen auf einer Karte von 1793.

1793, vier Jahre nach Beginn der Französischen Revolution, herrschte im Rheinland die Ruhe vor dem Sturm. Die enge Nachbarschaft von Schloss und Kloster repräsentierte noch das Neben- und Miteinander von Thron und Altar im Alten Reich. Auch der Kurfürst war ja weltlicher und kirchlicher Herrscher zugleich.

Kurfürst Max Franz war indes aufgeschlossen für aufklärerische Ideen. Das machte sich im kulturellen Leben der Bonner Residenz bemerkbar. Als Klavierlehrer des Hofadels spielte Beethoven oft in deren Häusern in der Umgebung. Für ihn standen Bürger und Adlige auf einer Stufe. Er wollte, dass es „nur noch Menschen“ gibt.

Doch der Bruch mit dem alten System entzog ihm die Lebensgrundlage. Der Kurfürst wurde vertrieben, als die Franzosen 1794 Bonn besetzten. Die Hofkapelle wurde aufgelöst.

Standort Stele 13: Alfter
(gegenüber Schloss Alfter)

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Bildnachweise

  • Archiv des Landschaftsverbands Rheinland
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  • Beethoven Jubiläums GmbH
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  • Archiv des Landschaftsverbands Rheinland
  • Beethoven Haus Bonn, beethov@issay.com
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  • Hans Freiherr von Proff, Tutzing
  • Beethoven-Haus Bonn
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  • Stadtarchiv Meckenheim

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