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Beethoven-Rundgang

Stele 17: Kapelle Holzem/Wachtberg

Der Tenor Anton Raaff, ein Kollege von Beethovens Großvater, stiftete die 1744 gegründete Kapelle Holzem.

Ein großer Tenor

Anton Raaff (1714–1797), einer der berühmtesten Tenöre des 18. Jahrhunderts, Gemälde von Clemens August Philippart.

Nicht nur das kurfürstliche Hoforchester der kleinen Stadt Bonn besaß Ende des 18. Jahrhunderts ein hohes musikalisches Niveau. Auch vielerorts in der Region pflegte man die Kammermusik, die damals ein zentrales gesellschaftliches Element war.

Der 1714 in Gelsdorf geborene Anton Raaff wuchs in Holzem auf. Kurfürst Clemens August erkannte sein Talent früh und stellte ihn 1736 als Hofmusiker ein. In der Hofkapelle war er Kollege des Großvaters von Ludwig van Beethoven, der ebenfalls Ludwig hieß und damals Bassist war.

Raaff hatte schon in seiner Kindheit regelmäßige Kammerkonzertabende auf dem elterlichen Anwesen erlebt. Er wurde später ein europaweit höchst erfolgreicher Tenor. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte für ihn die Titelpartie der Oper Idomeneo. Die 1744 errichtete St.-Nepomuk-Kapelle in Holzem geht auf eine Stiftung Raaffs zurück.

Standort Stele 17: Kapelle Holzem
(Anton-Raaff-Kapelle)

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Bildnachweise

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